Gruppenreise und Amazonas

Martin Riegler

Januar 2019

Reisebericht „Andenwelt“ & Dschungelaufenthalt

Lese hier den detaillierten Reisebericht des Kunden Martin Riegler, der an der Kleingruppenreise „Andenwelt“ im Januar 2019 teilnahm und sehr zufrieden mit der Organisation war.

Lima

Nach dem Frühstück eine kleine Runde um das Hotel, Am Vormittag besuchen wir das Archäologische Museum, Teile der Geschichte Perus (sofern erhalten) werden dort gezeigt. Verschiedene Epochenmit deren Hochkulturen und Werkzeugen sowie Kunst. Auch die Mayas von denen man nicht sehr viel weiß außer das ihre Archivierung in einer „Schrift“ aus Knoten bestand die man bis heute nicht übersetzen konnte, danach geht es zum Hauptplatz den Plaza San Martin, das Rathaus ,der Regierungspalast, die riesige Kathedrale und einige schön erhaltene Alte Balkone aus der Gründungszeit Anfang des 17 JH. Ich erhasche einen kurzen Blick auf den Berg der Armen( hier werden Siedlungen in den Berg gebaut, die Leute haben nur 1-2 h Wasser pro Tag). Wichtig zu wissen in Lima regnet es so gut wie nie, alle Grünflächen sind künstlich bewässert. Nach dem Essen wo wir auch das Bekannte Ceviche kosten gehen wir an Meer das angenehm kühl ist, hier verbringen wir einige Stunden mit vielen Leuten, es sind nämlich gerade Schulferien. Am Abend besuchen wir vor dem Nachhause gehen noch dem INKA Markt. Weiter ins Hotel um uns für den Abend frisch zu machen und die erste landeseigene Pizza in einem nur Spanisch sprechenden Lokal zu essen. (war sehr lecker).

Paracas & Nazca

Um 4 Uhr starten wir los nach Paracas, um um 8 Uhr die Ballestas Inseln zu besuchen, extrem viele Vögel, Pinguine und Seelöwen wohnen auf dieser Insel (2-mal im Jahr wird der Vogelkotabgetragen und als Dünger verkauft), zu Mittag machen wir eine Pisco Verkostung und erfreuen uns während der Fahrt nach Nasca am Gigantischen Panorama. In Nacza angekommen machen wir den Flug über die Nacza Linien, im Tiefflug in alle Richtungen gedreht ergattern wir die Fotos der Skulpturen. Danach ins Hotel „Oro Viejo“ ein wunderschönes Hotel in Nacza , Abendessen um 18Uhr in Restaurant „El Soldado“.

Arequipa

Um 7 Uhr starten wir von Nazca Richtung Arequipa, auf dem Weg dorthin machen wir im Olivental Yauta einen Zwischenstopp um verschiedene selbstgemachte Olivenprodukte, darunter auch ein Honig, zu verkosten. Dazu gibt es die Cusquena Biere. Auf dem Weg sehen wir weite Sandwüsten, Steinwüsten und Oasen, bevor wir in Camana einen Leckeren Fisch essen. Nach 3 Stunden sind wir in Arequipa angekommen, checken im „Casana Plaza“ ein und erkunden anschließend noch die Stadt um schließlich in einer Pizzariakette zu landen, Ausklang beim Bauernschnapsen in der Hotelbar.

Ab 9 Uhr starten wir mit der Stadtführung, gleich am Anfang fahren wir außerhalb der Stadt wo wir den Misti( ein Schichtvulkan) mit 5822 m Höhe und den Cha Chani mit 6057 sehen, aus der Ferne sehen wir auch noch den kleinsten der 3 Vulkane den Picchu Picchu mit 5665 m, hier erfahren wir auch etwas über die Peruanische Landwirtschaft. Dann geht es zur „La Compania“ eine alte Jesuitenkirche mit einem schönen Park davor. Weiter zum Hauptplatz mit einer riesigen Kathedrale die von alten Gebäuden umgeben ist und hinter den Torbögen verstecken sich auch noch einige Lokale, bei unserer Kaffeepause in einem finden wir sogar eine Gustav Klimt Ausstellung. In der Nähe der Kathedrale besichtigen wir noch ein Kloster und eine Kirche, danach geht’s weiter zum Kloster von Santa Catalina welches seit 1970 für Besucher frei ist und mit Pflanzen und einem Garten verschönert wurde. Wir schauen uns noch einem großen Markt an, machen nochmals Pause am Hauptplatz und gehen wieder zurück ins Hotel zum Frisch machen. Nach ein paar Pummerl beim Bauerschnapsen brechen wir um 19 Uhr ins Casona 7 zu einer Volkstanz Theater Aufführung auf.

Colca Canyon & Cruz del Condor

Wir starten um 8 Uhr von Arequipa Richtung Anden in das Colca Tal, den ganzen Weg durch die „Pampa Canahuas“ erleben wir eine Beeindruckende Aussicht. wir befinden uns hier im Nationalpark der „Aguanda Blanca“. Die ersten wildlebenden Vicunas kreuzen unseren Weg zu einem Rastplatz wo wir einen Tee aus „Tola Blanca“ das sind Muna und Coca Blätter trinken. Bald darauf treffen wir auf unsere ersten Alpacca und Lama Züchter, es werden noch sehr viele folgen. Ab 4600 Meter Seehöhe beginnt ein Moos zu wachsen das sich aus den dortigen Steinen ernährt, diese dadurch zersetzt  und jährlich 2 mm wächst. Um die Mittagszeit haben wir unseren Höchsten Pass und auch gleichzeitig den Höchsten Punkt unserer Reise den „Miraclor de los Andes“ mit 4910 Metern Seehöhe erreicht. Von hier aus sehen wir in zum Teil großer Entfernung viele 5- und 6000 er leider auch zum Teil im Nebel. Danach geht es in eine Landschaftlich beeindruckende Abfahrt nach Chivay auf 3651 m zum Mittagessen, nach dem Essen besuchen wir den Markt und fahren weiter in unser Quartier „Mama Yacchi“ mit eigenem Haus Alpacca nach Coporaque. Kurz eingecheckt besuchen wir zu Fuß die Thermalquellen „La Ca Lera“.  Um 18 Uhr kehren wir zurück bewundern nochmal unser Haustier und starten in den Abend. Da es um 18 Uhr 30 dunkel wird, besteht unser Abendprogramm aus Essen und Bauernschnapsen.

Wir erblicken ab 5 Uhr 30 das herrliche Panorama unseres Hotels und sehen sogar den Sabancoya rauchen. Um 6 Uhr 30 geht es los zum „Cruz del Condor“, auf den Weg dort hindurchqueren wir einige kleine Dörfer und können atemberaubende Ausblick genießen. Dort angekommen können wir neben der imposanten Kulisse auch ein paar Kondore bewundern. Auch den Weg zurück nach Chivay nutzen wir für einige Fotostops, machen nach dem Essen eine kurze Stadtbesichtigung bevor es weiter Richtung Puno geht. Bei der ersten Pause sehen wir nochmal ein Herde Alpakas mit einigen Zieh Schafen, am weiteren Weg einem See mit Flamingos und um 17 Uhr 30 treffen wir in Puno im Hotel Qelaton ein. Beim Barbesuch in der Fußgängerzone gibt es ein Feuerwerk und eine Marien Prozession und einige Cocktails für uns.

Puno

Um 7 Uhr starten wir Richtung Titicacasee, mit einem Boot geht es zu den schwimmenden Dörfern „Islá de los Uros“ mit ca. 2000 Einwohnern, wir bekommen einen Einblick in das Leben und den Tagesablauf der Leute. Die Konstruktion mitdreifach gekreuzten Schilf hält ca. 20 Jahre und wird regelmäßig erweitert um das kaputte abtrennen zu können. Danach fahren wir zur „Isla Taquile“ (titino-ccapi Cruz) eine wunderschöne Insel mit einer Länge von 6km und 1,5 Breite, aufgrund der Lage und der Terrassen förmig angelegten Hänge ist hier eine tolle Flora und Fauna entstanden. Rund 2600 Einwohner halten Rinder und Schafe, beim Erkunden der Insel entdecken wir viele Insekten und Schmetterlinge. Zu Mittag gibt es frisch gefangenen Fisch und wir sehen uns einen typischen Volkstanz mit inseleigenen Festtrachten an. Um 16 Uhr kehren wir ins Hotel zurück, um uns ab 17 Uhr in den abendlichen Trubel zu stürzen. Eine Lokalrunde mit Snacks und Cocktails in der Fußgänger folgt.

Cusco

Abfahrt um 6 Uhr 30 Richtung Cusco, unsere zweite Pause machen wir am Pass „Apu Chimboya“ auf 4335 Meter Seehöhe, hier sehen wir einen Raster Hund. Danach geht es zum „Arqueolocico de Raqchi“, ein ehemaliger Imkatempel sowie Lager und Schlafplatz, hier leben jetzt Kühe und Schafe, Ackerbau sowie etwas Gärtnerei, wir sehen unter anderem eine wilde Süßkartoffel (kleine gelbe Blüten). Unser letzter Halt vor Cusco ist eine Sixtinische Kapelle „San Pedro Apostol de Andahuaylillas“. Ankunft in Cusco um 16 Uhr, um 17 Uhr treffen wir uns um das weitere Programm zu besprechen und die Stadt zu erkunden.

Am Vormittag besichtigen wir die größte Inka Tempel Ruine in Cusco den „Saqsaywaman“ eindrucksvoll und präzise gebaut, der schwerste Stein wiegt über 10 Tonnen. Bei den Inkas deren Reich „Tawantinsuyo“ hieß; übersetzt „das Reich der 4 Regionen“ mit der Hauptstadt „Qosqo“ (heißt Nabel der Welt) danach besuchen wir die Ruinen von QÉnqo mit einem Labyrint und eine Opferhöhle, mit farbenfrohen Blumen umgeben, beides liegt oberhalb der Stadt. Unsere Stadtrundgang führt uns zur Kirche „Santa Domingo“ und der Kathedrale, die weitere Erkundung auf eigene Faust führt uns zur Kirche „San Christobal“, schöne Gasse, Hotels, Bars und auch das „Historico Regional“.

Um 9 Uhr geht es los zum „Tambomachay“, eine kleine Tempelanlage mit viel Wasser, danach machen wir an einen Aussichtspunkt Halt um ein paar Fotos zu machen. Weiter geht es zur Tempelanlage „Pisaq“ eine große Anlage mit drei Dörfern und ca. 300 Einwohnern in der Inkazeit z.T. noch gut erhaltene Mauerreste und viele Pflanzen in verschiedensten Farben. Unser letzter Halt für heute sind die Ruinen von „Ollantaqtambo“, eine kleine Stadt mit 100 Einwohnern in der Inkazeit, dank der Ruinen hat sich eine kleine Stadt mit 3000 Einwohnern entwickelt hier ist morgen auch der Startbahnhof zum „Macchu Pichu“. Die Nacht verbringen wir ganz entspannt im ehemaligen Kloster Hotel „Recoleta“.

Machu Picchu

Um 5 Uhr 40 fahren wir mit dem Bus zum Bahnhof „Ollantaqtambo“ und danach mit dem Inkatrail Richtung Machu Picchu. Mit dem Bus die unzähligen Serpentinen hinauf um unser Tour zu starten. Am Anfang begleitet uns bei angenehmen Temperaturen leichter Nieselregen doch es wird von Minute zu Minute schöner. Ziemlich am Anfang gibt es schon die Möglichkeit Ansichtskartenfotos zu machen. Eine Wanderung zur Inkabrücke führt uns zu magischen Plätzen und Aussichten, gleich am Anfang des Weges gibt es Orchideen Bäume zu sehen, der Weg ist schmal und von vielen tropischen Pflanzen übersäht. Wir können auch den Berg Macchu Picchu (alter Berg) bis zum Gipfel sehen; der Berg hinter den Ruinen heißt nämlich „Huayna Picchu (Junger Berg). Auch die Befestigung des Weges ist sehr faszinierend, genauso wie die Aussicht auf das Flussbett. Als wir wieder in der Stadt ankommen ist perfektes Fotowetter, jetzt schauen wir uns das innere der Stadt an, angefangen vom Tempel del Sol, der Casa del Inka, dem Sonnentempel und dem Obelisk (der die Sonne fängt) geht es zum Tempel des Kondors und wieder Richtung Ausgang. Die Stadt hat noch einige schöne Statuen zu bieten, nach dem Essen treten wir die Heimreise nach Cusco an, das wir um 18 Uhr erreichen. Zum Abschluss machen wir eine Lokalrunde angefangen mit essen im Organika, ein paar Bacardi Cola im Los Pedros und ein Meerschweinchen für alle zum Abschluss.

Eco Amazonia Lodge

Um 10 Uhr geht es zum Flughafen von Cusco von dort fliegen wir nach Porte Maldenado, mit dem Bus zu Bootssteig und dann nach Madre de Dios in die Eco Amazonia Lodge, wo wir um 14 Uhr 20 ankommen. Um 15 Uhr gibt es schon ein Buffet und um 16 Uhr fahren wir auf die „Insel der Affen“.  Dort sehen wir neben einigen grell farbigen Blumen und riesigen Schmetterlingen, Riesen Fiskusen mit Vogelspinnen Nestern, 3 Spinnenaffen und 2 Kapuzinzeräffchen (in der Regenzeit sind weniger Tiere dafür mehr Blumen zu sehen), beim Züruckgehen noch ein Foto vom Sonnenuntergang, um 17 Uhr 30 sind wir wieder in der Lodge. Wir genießen den schönen Abend in der Hängematte (leider auch einige Stechmücken) mit Blick auf den Fluss bevor wir um 19 Uhr Abendessen gehen.

Am Vormittag fahren wir ein Stück mit dem Boot um eine Runde zur „Lago Apu Victor“ zu starten. Neben einigen Früchten sehen wir gleich am Anfang  eine Riesenschnecke, einige Riesenbäume, eine Palme die in der Regenzeitneue rote Wurzeln bildet, einen Käfer Schutzbau, einige umgefallene Bäume, auch in unmittelbarer Nähe fällt einer um (jetzt fallen viele Bäume um weil im weichen Boden die Flachwurzeln weniger halt haben). Bevor wir zum See kommen sehen wir noch eine Wanderpalme und wunderschöne Papageienblüten. Vor dem See stehen einige Orangenbäume, um den See leben viele Vögel u.a. Muyunas, Wildtauben, Aras und zumindest ein Kaiman, am Weg zurück zeigt sich uns das gleiche Bild, einige Bäume stehen schon unter Wasser. In der Lodge chillen wir noch in den Hängematten bevor wir uns zum Essen begeben jetzt wird das Wetter besser, daher wird nach dem Essen die Lodge erkundet. Am Nachmittag starten wir in die „Cocha Caiman“, gleich am Anfang kommen wir bei einigen Bananenpflanzen vorbei, danach ein Stachelbaum und ein etwas brauneres Exemplar eines Eisenbaumes. Am See angekommen sehen wir wieder einige Vögel und Affen, leider keine Kaimane da zu viel Wasser ist, beim nach Hause gehen noch ein kurzer Halt im Botanischen Garten um uns einen Drachenblutbaum anzusehen. Nach dem Abendessen machen wir mit dem Boot eine Ufer Erkundung um kleine Kaimane zu finden, gleich am Anfang haben wir Glück. Beim zurücktreiben lassen genießen wir die Ruhe und bewundern am Horizont einige Riesenblitze.

Nach dem Frühstück starten wir eine große Runde zum „Cocha Perdida“ der weite Weg lohnt sich weil wir neben zahlreichen Blumen auch eine Vogelspinne erspähen, der größte Baum unserer Reise ein vermutlich über 800 Jahre alter Kapokbaum, eine Salzstelle für Wildtiere, eine Schnecke die unverletzt zwischen einer Ameisenstraße kriecht, eine Ananas Verwandtschaft mit großer roter Blüte, der Weg steht auf unter Wasser dafür entdecken wir noch handgroße blaue Schmetterlinge und einen etwas kleineren Eulenkopf. Wir kommen an eine 30 Meter hohe Plattform und bewundern den Regenwald von oben, Schwalben ziehen vorbei und der größte Bestand von Wasserpalmen liegt vor uns, diesen Bestand durchqueren wir mit dem Boot. Nach unserer Rückkehr  gehen wir ein Stück zurück um dann unseren Weg nach Hause mit dem Boot im einem Seitenarm des Flusses zurückzulegen und die Natur zu erkunden, gleich am Start liegt ein liegt ein Schildkrötenpanzer, danach sehen wir allerlei Vögel, darunter Falken und Adler, unser Highlight ist dann noch ein Faultier, das letzte Stück gehen zu Fuß zum „Rio Madre de Dios“. Bei der Heimfahrt sehen wir noch einen Falken und einige braune Brüllaffen, Rückkehr ca. um 13 Uhr. Nach einem entspannten Nachmittag  starten wir um 16 Uhr um den Botanischen Garten noch genau zu erkunden, dort sehen wir unter anderem Ingwer, Zitronengras und viele andere Früchte, auch eine gelb orange Schlange und einige braune Brüllaffen kreuzen unseren Weg. Zum Schluss verkosten wir noch zwei Früchte eine sieht aus wie eine Zitrone ist aber extrem süß (ich denke eine Guayaba Frucht) die zweite ist eine Mischung aus Zitrone und Orange, leider noch nicht ganz reif.

Nach dem Frühstück geht es wieder Richtung Heimat, bevor wir am späten Nachmittag am Flughafen abgeliefert werden, besuchen wir noch den Markt in Puerto Maldonado. Nach einiger Zeit am Flughafen geht es nach Lima, wo wir die Nacht verbringen. Um 6 Uhr 35 nach Paris zu fliegen mit der Zeitverschiebung kommen wir spät am Abend in Paris an. Wir verbringen die Nacht in einem Hotel in Paris und fliegen in der Früh nach Wien weiter

Gebuchte Reise

Andenwelt | 13 Tage

DER Klassiker in Südperu. Abwechslungsreiche Landschaften, einmalige Kultur & bunte Märkte

2090 Euro